Exzellent-Massivhaus.de » Wie der Staat bei einer neuen Heizung hilft

Die Investition in eine neue Heizungsanlage lohnt sich gleich mehrfach. Denn nicht nur senken Sie so Ihre Kosten, sondern steigern dadurch auch den Wert Ihrer Immobilie. Außerdem wird durch moderne Heizungseinrichtungen die Umwelt entlastet. Das ist auch mit ein Grund dafür, warum der Staat Ihnen bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage hilft. Hier gibt bieten sich zwei Möglichkeiten an: Die Förderung durch die staatliche KfW-Bankengruppe oder der BAFA.

Welche Kriterien sind für eine staatliche Förderung entscheidend?

Ob und in welchem Ausmaß Sie Anspruch auf staatliche Förderungen haben, hängt vom Umfang der Modernisierungsmaßnahmen, dem Alter und dem Standort Ihrer Heizungsanlage bzw. Immobilie sowie der rechtzeitigen Beantragung ab. Als Faustregel gilt, dass Sie mehr Fördergelder erhalten, je umweltfreundlicher Ihre Anlage nach der Modernisierungsmaßnahme wird. Besonders wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Förderantrag fristgerecht bzw. noch vor der Einleitung der Maßnahmen einreichen. Grundsätzlich gibt es auf Bundesebene zwei Einrichtungen, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen können:

  1. BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
  2. KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)

Bei welcher der beiden Förderanstalten Sie einen Antrag stellen sollten, hängt von zwei Faktoren ab:

  1. Möchten Sie eine Kreditfinanzierung oder einen einmaligen Zuschuss?
  2. Planen Sie den Einbau einer Anlage mit moderner Brennwerttechnik mit fossilen Brennstoffen oder werden Sie erneuerbare Energien nutzen?

Mehr dazu erfahren Sie bei Thermondo im Beitrag „Förderung Heizung: Das zahlt Ihnen der Staat“.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Förderung der KfW?

Die KfW hat bestimmte Voraussetzungen, damit eine Förderung genehmigt werden kann. Die vorhandene Heizung muss für den dauerhaften Brennwertbetrieb passend sein. Das bedeutet, dass das Haus selbst bei einer Vorlauftemperatur von 60 Grad ausreichend warm werden muss. Um dies zu testen, wird ein sogenannter hydraulischer Abgleich gemacht. Dadurch wird getestet, ob ein ausreichender Wasserdruck im Heizkörper vorhanden ist. Zudem muss die Maßnahme durch einen Energieberater geprüft werden, um die Förderung erhalten zu können.

Interessant ist bei der KfW, dass nicht nur Heizgeräte gefördert werden können, sondern auch alle Nebenarbeiten wie der Wechsel alter Thermostate.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Förderung der BAFA?

Das BAFA hat ein spezielles Programm zur Förderung von Heizungsanlagen. In ihm werden erneuerbare Energien wie Wärmepumpen, Biomasseheizungen und Solarthermie-Anlagen gefördert. Grundsätzlich gibt es dabei eine Basis-Förderung. Hier werden die Investitionen für die Heizungsanlage bezuschusst.

Die Förderung kann dabei um zusätzliche Punkte erfordert werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Mehr dazu erfahren Sie auf der offiziellen Webseite der BAFA.

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